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Blitzeinbrüche sind die Spezialität der Berliner Gullydeckelbande, einem losen Zusammenschluss von kriminellen Jugendlichen aus dem Bezirk Wedding. Auf ihr Konto gehen Einbrüche auf den Berliner Apple Store sowie auf Elektronikmärkte und Juweliere im ganzen Bundesgebiet. Einige der Täter sind eng mit der Hip-Hop-Kultur der Hauptstadt verbunden. Die Rap-Crew „AK - Außer Kontrolle“ rappt über Beutezüge mit Brecheisen und Gullydeckeln, Drogendeals und Verfolgungsjagden mit der Polizei. Für VICE habe ich eine Doku über die Rapper gedreht und den Spagat zwischen Blitzeinbruch, Knast und Rap-Karriere dokumentiert.
Manaka ist eine 17 jährige Highschool Schülerin und in einer Beziehung mit dem nur wenige Jahre älteren Saku Aruno. Was klingt wie eine ganz normale Teenager Romanze ist für Experten der Vorbote eines neuen sexuellen Genres - der Synsexualität. Denn Manaka ist keine reale Person, sondern ein Charakter aus der Dating Simulation Love Plus. Für das Arte Popkultur Magazin Tracks habe ich in Tokio zwei Japaner getroffen, die in einer Beziehung mit einem menschlichen Partner keine Option mehr sehen ...
Ich lebe momentan in Tokio, einer Stadt, in der man bekanntlich mit der einen oder anderen skurrilen bis fragwürdigen Begebenheit konfrontiert wird. Doglegs zum Beispiel, einem Fightclub für Behinderte. Das klingt erst einmal wie aus einer Southpark Folge aber bei Doglegs treten tatsächlich Menschen mit Behinderung im Ring gegeneinander an. Einarmige, Beinamputierte, Blinde, halbseitig Gelähmte. Gekämpft wird im Vollkontakt - gegen den Kontrahenten im Ring und das Klischee vom wehrlosen Behinderten ...
Am 10.02.2014 läuft bei ARTE um 23:10 Uhr meine 52-minütige Dokumentation über die Protestbewegung RLF. Hier der Text von der ARTE Webseite: Attac, Femen oder Occupy haben überall Menschen zu sozialen Protesten auf die Straße gebracht. Doch oft wird ihr Widerstand von kapitalistischen Unternehmen aufgesogen und in der Werbung vermarktet. Mit den Mitteln der Kunst steigert die Protestbewegung "RLF" den Kapitalismus ins Absurde. Der Filmemacher Alexander Dluzak hat die Aktivitäten dieses Kunstprotestes begleitet ...
Sollte mich jemand in den letzten Monaten vermisst haben: Ich habe ein Buch geschrieben und jetzt ist ist es endlich fertig. Am 5. Juli 2013 erscheint "Yangon Calling - Musik, Politik und Subkultur in Myanmar" inklusive einer DVD mit unserer preisgekrönten Doku über die burmesische Punk Szene ...
Nach Screenings bei Festivals in Singapur, Finnland, Großbritannien und Deutschland hat "Yangon Calling" jetzt den ersten Preis gewonnen. Mein Dokumentarfilm über die burmesische Punk-Szene wurde beim Notfall Film Festival in den Niederlanden mit dem Publikumspreis ausgezeichnet ...
Nur wenige Länder haben ein derart mieses Image wie der Iran. Das Land gilt als Hort des Bösen, bevölkert von hasserfüllten Fanatikern (siehe Foto) unter der Knute eines intellektuell minderbemittelten Holocaust-Leugners. Letzters ist leider wahr und sicherlich gibt es dort auch etliche Fanatiker, wir haben allerdings keine getroffen, dafür zahlreiche freundliche, überaus kultivierte und aufgeschlossene Menschen, die uns herzlich willkommen geheißen haben. Und das selbst am Kristallisationspunkt des personifizierten Bösen, dem Mausoleum von Imam Khomeini ...
Mein Telefon klingelte pausenlos und irgendwann war dann sogar der "Rolling Stone" dran: Das Interesse der Medien an unserem Dokumentarfilm "Yangon Calling - Punk in Myanmar" war riesig, noch mehr Anfragen bekamen allerdings unsere burmesischen Protagonisten, hinter denen war irgendwann sogar CNN her ...
Für die Berliner Zeitung und die Frankfurter Rundschau war ich nicht nur ein paar Tage in Südkorea, auch ein Blick in den Norden des Landes war mir vergönnt ...
Im Auftrag der UFA Film & Tv Produktion produziere ich gerade fünf Imagefilmen über die UNESCO-Welterbestätten in Sachsen-Anhalt. Mein Resümee kurz vor Abschluss des Projektes: Auch wenn der Charme manchmal etwas rau ist, Sachsen-Anhalt wird total unterschätzt...

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